Kris und ihre Freunde können gar nicht genug von Rad- und Schiffsreisen bekommen. Jedes Jahr unternehmen sie wieder eine gemeinsame Tour. Inzwischen seit fast zehn Jahren. Kris erzählt uns, wie sie auf die Idee gekommen ist, ihre erste Reise zu organisieren, und wie daraus Abenteuer in ganz Europa und viele neue Freundschaften entstanden sind.

Eine Reise mit Freunden

Unsere erste Rad- und Schiffsreise haben wir im Jahr 2011 unternommen. Der Mann meiner Freundin hat die Tour organisiert und uns eingeladen, mitzukommen. Es war fantastisch! Aber irgendwie haben wir nicht so gut in die Gruppe gepasst, das waren ganz andere Leute als wir. Darum haben wir uns gedacht: Wenn wir schon mit Leuten, die wir nicht kennen, so viel Spaß haben – wie wäre das erst mit Leuten, die wir wohl kennen?

Gesagt, getan! Im Jahr 2012 haben wir unsere erste Reise von Amsterdam nach Brügge organisiert. Ich habe eine E-Mail mit den Reisedaten an alle meine Freunde geschickt und gefragt, wer Lust hat, mitzukommen. Und sie dazu eingeladen, auch ihre Freunde zu fragen. So hatten wir das Schiff im Handumdrehen gefüllt.

Begeisterung ist ansteckend

Es gibt einen „harten Kern“ mit drei, vier Pärchen, die alle Reisen mitgemacht haben. Und wir nehmen jedes Jahr neue Leute mit. Die Stimmung in unserer Gruppe ist so gut, dass die Begeisterung alle ansteckt! Andere Leute, die wir treffen, genießen unsere Gesellschaft und schließlich kommen manche sogar mit auf eine unserer nächsten Reisen.

Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, zusammen mit Freunden zu verreisen. Mit einem der Paare, das wir bei unserer ersten Reise getroffen haben, ist eine enge Freundschaft entstanden. Wir treffen uns regelmäßig. Andere Leute sehe ich nur einmal im Jahr während der Reise und diese wertvolle Zeit zusammen ist einfach unbezahlbar. Es gibt vier oder fünf Tische und wir sorgen dafür, dass wir jeden Abend an einem anderen Platz sitzen, damit wir immer wieder mit anderen Leuten ins Gespräch kommen.

Wenn man mit einer Gruppe von Freunden unterwegs ist, entstehen neue Kontakte wie von selbst und man versteht sich wie von selbst. Und wenn das mal nicht der Fall sein sollte, brauchen wir die Leute ja im nächsten Jahr nicht mehr einzuladen!

Maßgeschneiderte Touren

Sobald ich weiß, dass wir eine Tour planen möchten, rufe ich Jossie (Tourmanagerin bei Boat Bike Tours) an. Sie reserviert ein Schiff und Reisetermine für mich, bis ich eine komplette Gruppe zusammengetrommelt habe.

Außerdem hilft sie uns dabei, die passende Reiseroute zusammenzustellen. Ich sage dann zum Beispiel: ‚Ich möchte etwas, das nicht zu touristisch ist. Was ist eine gute Strecke und die beste Jahreszeit für eine Reise?‘ Dann schlägt sie uns etwas vor. Wir fahren immer im September. Das gefällt uns am besten. Es ist immer noch warm, aber die Hochsaison ist schon vorbei. Im letzten Jahr hat Jossie uns eine Reise von Maastricht nach Amsterdam vorgeschlagen. Es war eine großartige Reise durch eine sehr ländliche Umgebung, an Kuhweiden und Bauernhöfen vorbei. Manche der Dörfer auf der Strecke waren so winzig, dass es noch nicht mal einen Laden mit Postkarten gab!

Ein anderes Mal habe ich eine Städtetour von Rotterdam nach Amsterdam und Delft organisiert. Wir waren mit 12 Freundinnen auf einem kleineren Boot unterwegs, und hatten jede Menge Spaß!

Die beste Aussicht ist die vom Fahrradsattel

Radtouren sind einfach die beste Art, ein Land zu entdecken. Man fährt pro Tag zwischen 30 und 50 Kilometer. Unterwegs kann man immer wieder anhalten und sich mit Leuten unterhalten.

Bei unserer Reise durch die Champagne hatten wir zuerst normale Fahrräder gemietet. Aber die Gegend ist sehr hügelig und deshalb war das Radfahren manchmal ganz schön anstrengend. Im Jahr darauf haben wir E-Bikes gemietet und das war einfach großartig. Ich habe mich wie Lance Armstrong gefühlt, der durch die Landschaft saust. Auch an Tagen, an denen ich ein bisschen müde war, konnte ich es kaum erwarten, aufs Fahrrad zu kommen. Wir haben aber auch einige sehr trainierte Radfahrer in der Gruppe. Die nehmen ganz einfach normale Räder.

In den seltenen Fällen, dass jemand mal keinen Spaß an einer der Reisen hatte, lag das immer daran, dass er oder sie sich auf dem Fahrrad nicht wohl gefühlt hat. Eine Dame meinte sogar, dass sie sich nicht im Klaren gewesen war, dass sie eine Fahrradreise gebucht hatte! Seitdem sorge ich dafür, dass jeder genau Bescheid weiß, worauf er sich einlässt.

Wir buchen immer die geführten Radtouren mit erfahrenen Reiseleitern. Dabei achten wir auch als Gruppe aufeinander und sorgen dafür, dass niemand abgehängt wird.

Einmal sind wir um 17 Uhr am Freitagnachmittag durch Paris gefahren. Das war eine echte Herausforderung. Zum Glück hatten wir einen fantastischen Reiseleiter!

Jede Menge Spaß, und das ganz ohne Stress

Die Touren sind sehr ungezwungen und machen jede Menge Spaß. Die Besatzung freut sich immer riesig, uns wiederzusehen. Das Schiff ist sauber und gepflegt und alle kümmern sich großartig um uns.

Wir brauchen uns keine Sorgen darüber zu machen, wo wir übernachten oder was wir essen wollen. Alles ist schon geregelt. Man muss auch nicht jedes Mal die Koffer ein- und auspacken und jeden Tag in eine neue Unterkunft umziehen.

Ich kann eine Rad- und Schiffsreise gar nicht genug empfehlen!

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