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Margriet gehört schon seit vielen Jahren zum Team von Boat Bike Tours. Momentan kümmert sich um alles, was mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun hat. Man kann schon sagen, dass sie ein alter Hase in Sachen Rad- und Schiffsreisen ist. Trotzdem gibt es auf diesem Gebiet auch für sie noch das ein oder andere zu entdecken.

Sie ist auf unserer Hansetour mitgefahren und war mehr als einmal überrascht von dieser Reise. Sie erzählt uns, was ihre ganz persönlichen „Highlights der Hanse“ waren:

1. Nicht nur für Erwachsene

Ich habe die Hansetour zusammen mit meiner Schwester, meiner Tochter (4) und meinem Neffen (8) gemacht. Am spannendsten war für uns die Frage: Geht das mit den Kindern gut? Aber das war total kein Problem. Meine Schwester und ich hatten ein E-Bike, meine Tochter war im Fahrradanhänger unterwegs und mein Neffe ist selbst gefahren. Das schöne war, dass wir genug Zeit hatten, alles in unserem eigenen Tempo zu machen. So konnten wir unterwegs immer wieder anhalten und auf einer Bank die Aussicht genießen, kurz auf einen Spielplatz gehen oder an einem Teegarten anhalten. Man könnte vielleicht meinen, dass die Kinder sich nach dem Fahrradfahren kurz ausgeruht hätten. Aber sie waren sofort wieder unterwegs, um zu rennen und zu spielen.

Diese Erkundungstouren haben wir alle wahnsinnig genossen. Ich war ganz platt, dass mein 8-jähriger Neffe an einem Tag ganze 62 Kilometer mit dem Fahrrad geschafft hat! Dann haben wir uns gedacht, dass wir den Kindern auch mal einen Ruhetag gönnen und sind mit dem Schiff mit zum nächsten Hafen gefahren. Aber eigentlich wäre das gar nicht nötig gewesen, die Kinder hatten noch jede Menge Energie!

2. Diese tollen kleinen Orte

Was an dieser Tour so wahnsinnig toll ist, sind die vielen kleinen Städtchen und Dörfer durch die man kommt. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn es gibt einfach so viele wunderschöne Orte und ich bin richtig froh, dass ich die entdeckt habe.

Hattem ist zum Beispiel einer davon. Wenn man durch die mittelalterlichen Straßen geht, fühlt man sich eigentlich eher wie in einem Freilichtmuseum. Hier sieht wirklich alles wie gemalt aus. Wir sind mit den Kindern ins Bäckereimuseum gegangen und dort hatten sie großen Spaß. Oder noch so ein Beispiel ist Bronkhorst, mit 100 Einwohnern die kleinste Stadt der Niederlande. Eigentlich sind es nur ein paar Bauernhöfe, und alles ist so friedlich und stimmungsvoll.

3. So viel Wald!

Wo ich wohne, gibt es in der Nähe keinen Wald. Wenn ich also Wald sehe und rieche, kommt bei mir das ultimatives Feriengefühl auf. Darum fand ich die Radtouren einfach großartig, denn die Strecken führen immer wieder durch Waldgebiete. Die Radwege laufen nicht stur geradeaus, sondern sind ein bisschen verschlungen. Dadurch wird es nie langweilig.

Die Fahrradwege in den Niederlanden sind wirklich gut organisiert. Sie führen immer durch die schönsten Gebiete, auch dort, wo es dicht besiedelt ist. So führt die letzte Etappe der Hansetour zum Beispiel von Huizen und am Muiderslot vorbei nach Amsterdam. Obwohl man schon so nah an Amsterdam ist, fährt man fast die ganze Zeit durch den Wald. Eine Wohltat!

4. Mit dem Schiff über die IJssel

Wir haben selbst auch ein Boot und darum bin ich schon auf vielen Strecken unterwegs gewesen. Aber die IJssel ist wirklich etwas Besonderes. Ein schöner, gewundener Fluss mit viel Natur an den Ufern. Da macht es richtig Spaß, die Landschaft vom Schiff aus zu genießen. Und es ist ein echtes Erlebnis, in die alten Hansestädte einzufahren und die Stadtkulisse vom Wasser aus zu erleben.

Auch die Schiffsbesatzung fand es toll, dass zwei Kinder dabei waren. Das kommt nicht so oft vor. Wir haben uns erst ein bisschen Sorgen gemacht, dass die zwei Energiebündel vielleicht die anderen Gäste stören könnten, aber wir haben nur positive Dinge gehört.

5. Ein Spaziergang durch die Geschichte

Wir haben oft Abends, sobald die Kinder im Bett lagen, noch einen Spaziergang durch die Orte gemacht, wo unser Schiff angelegt hatte. Manchmal gab es auch eine kurze Stadtführung. Dabei haben wir so viele spannende Dinge über die Geschichte erfahren.

Zum Beispiel erinnere ich mich noch gut an den Rundgang durch Harderwijk. Dort lag unser Schiff im ehemaligen Fischereihafen. Früher, bevor es den Afsluitdijk gab, lag Harderwijk noch am Meer und die Einwohner haben vom Fischfang gelebt. Jetzt liegt die Stadt fast 100 Kilometer von der Nordsee entfernt! Dadurch hat sich das Leben der Menschen hier komplett verändert.

Auch Städte wie Deventer oder Kampen sind sehr schön. Alles ist vom Schiff aus prima zu Fuß zu erreichen. Und das Stadtzentrum ist nicht so supertouristisch und überlaufen. Sehr angenehm!

Die Tour hat mir wirklich sehr gut gefallen und wir waren zum Schluss alle sehr glücklich und zufrieden. Absolut empfehlenswert!

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