Viele unserer Gäste sind auf unseren Reisen zu zweit oder mit einer Gruppe unterwegs. Aber wie ist das eigentlich, wenn man eine Rad- und Schiffsreise alleine unternimmt? Unsere Marketing-Praktikantin Frederike hat sich getraut, solo an Bord zu gehen. Sie ist auf der Tour von Amsterdam nach Maastricht mitgefahren. Wir sind natürlich gespannt, wie es ihr gefallen hat und haben Sie gefragt, ob sie noch Tipps für andere Alleinreisende hat.

Hallo Frederike, wie war deine Woche mit Rad und Schiff?

Es war absolut toll! Normalerweise sitze ich als Praktikantin ja hinterm Schreibtisch. Über meine Arbeit bei Boat Bike Tours habe ich in der Theorie schon viel über die Reisen gelernt. Darum war es für mich besonders spannend, das alles jetzt auch in der Praxis zu erleben.

Hast du gleich Anschluss gefunden?

Vor der Reise habe ich mir schon Gedanken gemacht, wie die Reise abläuft, wenn man niemanden aus der Gruppe kennt. Aber die Bedenken sind schon beim Check-In verflogen. Ich war ganz beeindruckt von der guten Stimmung an Bord. Alle Crewmitglieder und auch die anderen Gäste waren sehr kommunikativ und haben jeden mit offenen Armen empfangen. Außerdem gab es auch noch andere Alleinreisende, dadurch saßen wir quasi alle in einem Boot und haben uns zusammengetan. Besonders spannend fand ich die Lebensgeschichten, die in so einem kleinen Kreis erzählt werden. Unsere Reiseleiterin Wilmie arbeitet zum Beispiel auch als Journalistin und konnte viele spannende Dinge darüber erzählen.

Das klingt ja sehr gesellig! Hast du sonst noch Tipps für Alleinreisende?

Ich würde auf jeden Fall wieder eine Reise mit geführten Radtouren machen. Bei dieser Variante fährt man die Radstrecken nämlich zusammen mit dem Reiseleiter und der ganzen Gruppe. So lernt man die anderen aus der Gruppe besser kennen. In den Pausen sitzt man gemütlich bei einem Getränk zusammen und kann sich über die Eindrücke und Erlebnisse unterhalten. Und natürlich geht alles leichter, wenn man den Dingen offen gegenüber steht und mit der Situation mitgeht. Dann läuft es eigentlich wie von selbst!

Wir wollen natürlich auch wissen, wie dir die Reise selbst gefallen hat. Was waren deine Highlights?

Also da kann ich mich kaum entscheiden, denn es gab so viele schöne Eindrücke! Was mir auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben wird sind die Geschichten, die Wilmie unterwegs zu den verschiedenen Orten erzählt hat. Zum Beispiel war ich ganz begeistert von der winzigen Stadt Thorn. Dort sind die sonst so bunten niederländischen Häuser alle in weiß gestrichen. Wilmie hat uns bei einem Rundgang sehr lebendig den Grund dafür geschildert: Im 18. Jahrhundert wurde eine Steuer auf Fenster erlassen. Deshalb haben alle ärmeren Leute ihre Fenster zugemauert. Ein einheitlicher Anstrich in weiß sollte dabei helfen, diese Bauschäden zu überdecken.
Ein anderes Highlight war für mich die Festungsstadt Heusden mit ihren malerischen Brücken und dem grünstem Gras, dass ich je gesehen habe. Und auch das Museum in Cuijk war auch wunderschön. Es befindet sich in einem ehemaligen Kirchturm und von oben haben wir den Sonnenuntergang beobachtet.

In diesem Jahr funktionierten die Reisen ja etwas anders als sonst. Wie hast du die Corona-Maßnahmen an Bord erlebt?

Die Crew war sehr aufmerksam und hat sehr gut darauf geachtet, dass die Maßnahmen eingehalten werden: Hände desinfizieren beim an Bord gehen, genügend Abstand zu den Mitreisenden und zur Crew einhalten und sich an die ausgeschilderte Laufrichtung halten. Die Mahlzeiten wurden direkt am Tisch serviert und die Bedienung hatte dann einen Mundschutz. Aber die Maßnahmen haben der guten Stimmung absolut keinen Abbruch getan. Gesellige Momente mit der Gruppe gab es zum Glück trotzdem genug. Die gemeinsamen Radtouren, Barbesuche und Spaziergänge haben unsere kleine Reisegruppe richtig zusammengeschweißt.

Fährst du eigentlich sonst auch viel mit dem Rad?

Naja, ich würde mich selbst eher als Hobbyradler bezeichnen! Kleinere Strecken zum Einkaufen, zur Arbeit oder kurze Touren am Wochenende erledige ich meist mit dem Rad. Sechs Tage am Stück größere Touren zu fahren konnte ich mir zu Beginn noch nicht richtig vorstellen. Mit einer gepolsterten Radlerhose im Gepäck war aber auch das kein Problem.

Vielen Dank, für deine Tipps und Eindrücke, Frederike!

Frederikes Tour

 

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